So mache ich meine Semmelknödel und meine Soße selbst
Zutaten für die Semmelknödel:
500 g. trockene Brotwürfel ca. 1-2 cm dick (ich mische helle Brötchen, Brotscheiben und auch harte Brezen Stücke - diese max. 1 cm dick)
1/4 Liter Milch
1 Zwiebel, alternativ 4 Esslöffel geschnittenen frischen Schnittlauch
ca. 3 Esslöffel fein geschnittene Petersilie
Butter
3 Eier
Pfeffer
Salz
Zutaten für die Soße:
1 Zwiebel, alternativ 4 Esslöffel geschnittenen frischen Schnittlauch
Öl oder Butter
Milch oder Wasser
Zubereitung der Semmelknödel:
Zunächst gebe ich die Zwiebel in einen Ritsch-ratsch (Gemüsezerkleinerer) und brutzle sie anschließend in einem Topf in zerlaufener Butter einige Minuten goldgelb an. Wenn ich statt der Zwiebel Schnittlauch verwende, kommt auch dieser in die Butter bis er leicht bräunlich wird. (Hier sollte man dabei bleiben und häufig umrühren, da er ansonsten schnell am Topfboden anklebt.)
Die geröstete Zwiebel bzw. den Schnittlauch gebe ich dann über die harten Brot- bzw. Brötchenwürfel und schütte warme Milch dazu. Nun nach eigenem Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen und die 3 Eier sowie die Petersilie untermengen.
Das ganze lasse ich nun unter gelegentlichem durchkneten ca. 30 Minuten stehen.
(Wenn ich harte Brezen mit verarbeite, achte ich darauf, dass diese wirklich sehr dünn, also nicht dicker als 1 cm geschnitten sind, da sie sonst ewig brauchen bis sie weich werden.)
Sollte die Milch nicht ausreichen, die Masse aufzuweichen, gebe ich noch einen weiteren Schuss Milch dazu. Am Ende soll es eine aufgeweichte, aber dennoch stabilfeste Masse sein (also lieber in kleinen Schritten weitere Milch hinzugeben und erst mal abwarten).
Ist die Masse fertig, forme ich mit nassen Händen Knodel und gebe sie in heißes, leicht köchelndes Wasser. Dort lasse ich sie etwa 20 Minuten schwimmen.
Während die Knödel köcheln, bereite ich meine Soße zu.
Hierfür gebe ich ebenfalls kleingeschnittene Zwiebeln sowie Champions in zerlaufene Butter (oder Öl je nach Geschmack) und rühre, sobald die Zwiebeln ihre Farbe haben, ca. 1,5 Esslöffel Mehl hinzu. Ich verwende Kartoffelmehl, Maismehl oder Reismehl. Natürlich funktioniert auch das altbekannte Weizenmehl.
Das ganze wird dann bei mir mit etwa 400-500 ml Milch aufgegossen und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt (oder je nach Gericht noch mit anderen Kräutern, wie z. B. Rosmarin, Thymian, Bohnenkraut). Den Gewürzen sind also keine Grenzen gesetzt.
Zunächst ist das ganze noch unverändert flüssig und sollte unentwegt mit einem Schneebesen umgerührt werden, damit die Milch nicht am Topf anbrennt. Sobald die Milch heiß ist und zu schäumen beginnt, nehme ich den Topf vom Herd. Nun beginnt das Mehl die Flüssigkeit zu binden, was sie nach und nach fest macht. Man muss also weiterhin umrühren und 1-2 Minuten Geduld haben.
Wenn man es anschließend noch "dicker" haben möchte, gibt man noch eine kleine Menge Mehl hinzu; ist die Soße zu fest, mehr Milch bzw. Wasser (je nach Geschmack).
Sobald die Semmelknödel fertig sind, kann gegessen werden.
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