2025 Ein paar Einblicke in mein Gartenjahr
Meine Gartenarbeiten im Mai 2025
Die vorherigen Monate finden Sie jeweils als Link ganz unten auf dieser Seite.
6. Mai
Die ersten Blüten der Dicken Bohnen beginnen sich zu öffnen. Ich bin jedes Jahr aufs neue hin und weg von diesen hübschen Blüten. Die dicken Hummeln finden sie auch klasse.
11. Mai
Am heuten Tag habe ich die Voliere für unsere Wachteln eingerichtet. Im Moment sind sie über Nacht aber noch in ihrem Kückenheim im Haus. Tagsüber bringe ich sie in einen eingezäunten Auslauf in die Sonne. Wie sie bei mir leben und was ich bisher für Erfahrungen mit ihnen gemacht habe, habe ich in einem anderen Artikel unter "unsere geflügelten Gartenhelfer" festgehalten.
15. Mai
Die nächsten Tage sollen wir (laut Wetterbericht für unseren Ort)
nachts noch 3 bzw. 4 Grad bekommen. Das ist zwar nicht ungewöhnlich, schließlich sind im Moment die Eisheiligen, aber meine Pflanzen warten sehnlich aufs Auspflanzen.
Ab 17. Mai soll es dann nicht mehr unter 7 Grad gehen, so dass ich meine Tomaten, Paprika, Chili und meine vorgezogenen Busch- und Stangenbohnen in den Garten pflanzen werde. Je nach dem wie ich am 17. Mai fertig werde, können dann ab 18. Mai auch die Gurken, Zucchini und Kürbisse raus, denn ab diesem Tag pendelt sich die Nacht-Temperatur bei uns bei ca. 10 Grad ein.
Im Hochbeet blüht bereits der überwinterte Feldsalat. Die winzigen Blüten locken kleine Wildbienen an; es summt und brummt :-)
Da bei uns im Moment viel Sonne scheint, färbt sich der rote Teufelsohr Salat, der im Beet bei den Dicken Bohnen steht, in einem tollen lila-rot. Ein hübscher Kontrast zum danebenstehenden hellgrünen Spargelsalat.
23. Mai
So kann es gehen 😲
Wie ich es mir vorgenommen hatte, habe ich am 17.5. begonnen einzupflanzen. Meine 20 Paprika, 10 Stangenbohnen, 5 Physalis und 41 Stück meiner Tomaten habe ich geschafft.
Am Morgen des 18.5. schaue ich auf den Wetterbericht und traue meinen Augen nicht. Vom 22. auf 23.5 sollen wir nachts 1 Grad bekommen. Ich dachte zuerst "die haben die 1 vorne vergessen".
Meine restlichen Pflanzen habe ich natürlich dann nicht eingepflanzt. Ich hatte zwar gehofft, dass sich die Temperaturen doch noch ändern, aber das war leider nicht der Fall. Am Abend des 22. habe ich dann alle oben erwähnten Pflanzen in Luftpolsterfolie gewickelt. Der Wind hat mich ganz schön geärgert; aber all das Schimpfen hilft ja nix.
Am nächsten Morgen war unsere Wiese und die Folie mit Frost überzogen. Glücklicherweise hat aber keine Pflanze Schaden genommen. Über den Tag habe ich dann alles wieder geöffnet; durch den Sonnenschein wäre es zu heiß in den Tunneln geworden. Nun ist wieder alles eingepackt und ich bange erneut, denn für heute Nacht sind 2 Grad angesagt. Genau das ist der Grund, warum ich so spät auspflanze; ist eben bei mir hier so. Allerdings hat sich noch nie so drastisch der Wetterbericht verändert.
Ab nächstem Jahr werde ich meine Pflanzen von vornherein in größere Töpfe pflanzen, damit ich bzw. die Pflanzen mehr Spielraum haben. Meine Gurken, Zucchini und Kürbisse wollen unbedingt raus. Vorsichtig sage ich: noch 1 Nacht müssen sie drin bleiben.
Auch meine vorgezogenen Bohnen dürfen hoffentlich ab morgen ins Beet.
24. Mai
Es ist alles gut gegangen, vergangene Nacht waren es 2 Grad und augenscheinlich haben es alle Pflanzen überlebt; die Folien habe ich entfernt. Diese Nacht soll es endlich anfangen zu regnen. Seit Wochen warten wir auf einen Tropfen; ich freue mich sehr ! und habe heute noch nichts weiter ausgepflanzt. Ich erleichtere mir die Arbeit, in dem ich morgen oder übermorgen in feuchte und damit aufgeweichte Erde statt in trockenen und harten Boden einpflanze.
30. Mai
So sieht mein Garten heute aus. Es wächst alles sehr gut, ich bin sehr zufrieden. Ein paar vorgezogene Bohnen muss ich noch einpflanzen, danach werde ich die Wege von Pflanzen befreien. Einen Teil habe ich ersichtlich schon gemacht.
Leider habe ich es ab Juni 2025 zeitlich nicht geschafft weitere Bilder und Erlebnisse aus meinem Gemüsegarten hier einzutragen. Bei unseren Hühnern und Kaninchen stellte sich Nachwuchs ein und diese tollen Erlebnisse habe ich in vollen Zügen genossen, beobachtet und bei Tierisches festgehalten.
Nachfolgend eine kurze Zusammenfassung was sich in meinem Gemüsegarten 2025 so ergeben hat:
Ich habe eine neue Kürbissorte ausprobiert. Der Name ist Sweet Potato; er ist handlich und genau deshalb sehr schnell erntereif.
Es handelt sich um einen kletterfähigen Kürbis der mir schon allein deswegen sehr sympathisch ist. Dadurch, dass ich ihn nach oben leiten konnte, sparte ich mir auf dem Boden viel Platz, hier konnte dann anderes wachsen.
Es hat nicht lange gedauert und er eroberte mein Gärtnerherz; geschmacklich eine Mischung aus Nuss und Kartoffel, die Schale kann mitgegessen werden, unproblematisch im Wachstum und er hat es mir auch verziehen, dass ich ihn bei Hitze mal nicht gegossen hatte.
Ich habe mir eine schöne Frucht ausreifen lassen und konnte gute Kerne entnehmen. Normalerweise verhüte ich, wie bereits an anderer Stelle erwähnt, meine Kürbisse. Bei dieser Frucht habe ich das allerdings diesmal nicht gemacht. Sweet Potato gehört zur Kürbisfamilie Cucurbita Pepo und von dieser Familie wachsen bei mir "nur" Zucchini. Diese wuchsen 2025 recht weit entfernt vom Sweet Potato und waren zudem noch durch Büsche und ein Haus getrennt. Die Kerne werde ich 2026 jedenfalls bei mir aussäen, ich freue mich schon wieder auf diesen Kürbis.
Die Mangoldpflanzen, die ich überwintert hatte, haben toll geblüht. Die Blüten sind zwar unscheinbar hellgrün, aber sie duften wunderbar. Die Pflanzen waren über 2 Meter hoch und sehr ausladend. Am Ende des Jahres konnte ich für meine Sammlung einige tolle Körner ernten, die Keimfähigkeit zeigte sich bereits nach 3 Tagen. Ein voller Erfolg über den ich mich sehr gefreut habe.
Leider hat das, was beim Mangold super geklappt hat, bei den überwinterten Wirsingpflanzen nicht funktioniert. Die Pflanzen haben zwar wunderschön geblüht und wurden auch von vielen Bienen & Hummeln besucht, allerdings auch von Erdflöhen. Bei meine Art der Schädlingsbekämpfung habe ich schon mal etwas über diese Tiere geschrieben.
Nachdem ich für eine ordentliche Befruchtung der Blüten kein Schädlings-Schutznetz benutzen konnte, bildeten sich durch die Erdflöhe nur spärliche Samenkapseln, die ich am Ende nicht eingesammelt habe.
Das war natürlich sehr schade, aber so ist das nun mal. Manchmal klappts, manchmal leider nicht.
Wen ich allerdings nicht blühen lasse, ist meine Pfefferminze. Sie wird kurz zuvor komplett abgeerntet und zum Trocknen in mein Trocknungsnetz gegeben.
Nach ca. 1-2 Wochen reibe ich die trockenen Blätter von den Stängeln und gebe sie in ein Glas. Bei Grippe mit Schüttelfrost hat sich dieser Tee bei mir bewährt. Die Stängel habe ich für unsere Kaninchen aufgehoben, sie freuen sich im Winter über die Abwechslung.
Ende August konnte ich von meinem selbst veredelten Birnbaum voller Stolz tolle Früchte ernten.
Für den Winter haben wir 16 Bäckersteigen voll Äpfel von unseren Bäumen gesammelt und in einem frostfreien Holzhaus eingelagert. Das schaut viel aus, allerdings hat sich diese Menge bis April bei uns bewährt.
Im Herbst habe ich wieder Eichhörnchen gespielt und unseren Vorrat an Walnüssen aufgefüllt. Sie werden geknackt und meist frisch (auch fürs Pausenbrot) geknabbert.
Weiterhin wurden wir aus unserem Garten mit vielen Brombeeren und Weintrauben beschenkt.

Auch dieses Jahr habe ich wieder eingekocht. Hier Kartoffel-Bohnen-Eintopf; sehr praktisch, wenns mal fürs Abendessen schnell gehen muss.

Durch einen Zufall kam ich zu dieser tollen Frucht.

Es handelt sich um eine Runkelrübe, die eigentlich als Futterrübe bekannt ist.
Da ich neugierig bin, habe ich gleich recherchiert, was man denn früher mit dieser Frucht gemacht hat. Anscheinend baute man sie nicht nur als Futter für Tiere an, sondern nutzte sie außerdem als gut lagerfähige Vitaminquelle für winterliche Eintöpfe.
Ich habe sie gleich frisch probiert und kann nur sagen, nicht nur ich war "Feuer und Flamme" von der Knackigkeit und dem Geschmack, der an rote Beete erinnert, allerdings ohne "Erdgeschmack". Ich habe sie außerdem kleingeschnitten, in heißem Wasser gekocht und mit Salz und Pfeffer probiert; wir wurden große Fans.
Ein paar der schönsten Rüben habe ich sofort zur Seite gelegt und werde sie im zeitigen Frühjahr in die Erde bringen. Ich hoffe sehr, dass sie in die Blüte gehen und das die Samenbildung/Samenreife funktioniert, denn ich würde sie zukünftig wirklich sehr gerne bei mir im Garten anbauen.
Vom Weißkohl konnte ich auch wieder einige Tüten einfrieren; auch über dieses Geschenk habe ich mich wieder sehr gefreut.
Hier finden Sie meinen Aussaatkalender.
Bei Interesse: weitere Gartenmonate:
Meine Gartenarbeiten im April 2025
Meine Gartenarbeiten im März 2025
Meine Gartenarbeiten im Februar 2025
Meine Gartenarbeiten im Januar 2025
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